By Johanna Bialek
In der Demokratie, in der alle Menschen in Gleichheit über sich selbst herrschen, ist eine solche Teilung im eigentlichen Sinne nicht systemkonform. So kam es nach dem zweiten Weltkrieg, vor allem durch die Erfahrungen mit Nazideutschland zu einer gewaltigen Abwertung der Bezeichnung. Im Volksmund elitär struggle all das, used to be gegen die Gleichheit der Menschen ging.
Diese Missachtung ist seit einigen Jahren im Rückgang. Verstärkt durch die Finanzkrise in Europa wird in manchen Kreisen der Ruf lauter nach denjenigen die führen, maßvoll entscheiden und Verantwortung übernehmen. Ein Phänomen, das sich auch niederschlägt in der Bildungspolitik – speziell an den Hochschulen. Die Exzellenzinitiative feiert ihren Erfolg, die Verbesserung der Forschungslandschaft und der Qualität der Hochschulen und verbreitet stolz wie sich diese Fortschritte positiv auswirken werden auf „das ganze Land, seine Wirtschaft und Gesellschaft“.
Dass derlei Maßnahmen zur Vermehrung sozialer Ungleichheit führen und die Chancengleichheit der zukünftigen Entscheidungsträger vermindern, können wir in Ländern wie Frankreich oder England beobachten. Warum sollte eine solche Entwicklung auch noch gezielt gefördert werden? Bei nicht abbrechenden Nachrichten über Steuerhinterziehung, überdimensionale Banker-Bonis und kriminelle Machenschaften wie der Manipulation des Interbankenzinssatzes Libor stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit elitärer Institutionen.
Die Antwort liegt, wie im Folgenden gezeigt werden soll, in einer differenzierten Betrachtung der Elite, der Untersuchung der Rechtfertigung des Unterschieds zwischen Elite und Masse und der Überprüfung des Zusammenhangs zwischen Eliteförderung und sozialer Ungleichheit.
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